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Kinder-Donnerstag

  • St. Martin ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt

    St. Martin ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt

  • Chronik der Gemeinde

    Chronik der Gemeinde

  • Einrichtungen und Gruppierungen

    Einrichtungen und Gruppierungen

  • Messdiener aus St. Martin

    Messdiener aus St. Martin

  • Entstehung der Kirche

    Entstehung der Kirche

  • Kunstwerke in St. Martin

    Kunstwerke in St. Martin

  • Stimmen über St. Martin

    Stimmen über St. Martin

  • St. Martin ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt

    "Gottes Liebe leben und Gottes Liebe feiern" - "Der Mensch steht im Mittelpunkt"

    Das erste, doppelte Leitmotiv ist sozusagen die "Währung" der Gemeinde St. Martin, ihr Fundament als Bleibendes, das – unbedingt miteinander verbunden wie die zwei Seiten einer Münze – sowohl ihr Vermögen, als auch ihren Lebensinhalt bildet. Das Ziel dieser "Währung" sind die Menschen: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

    Caritas- und Sozialarbeit

    St. Martin liegt an der Ispelsstrasse im Süd-Westen der Stadt Krefeld in direkter Nähe zum Hauptfriedhof. Die Gemeinde hat ca. 2100 Mitglieder (Tendenz abnehmend). Der "Südbezirk" zählt seit Jahrzehnten zu den sozialen Brennpunkten der Stadt. Somit ist seit Gründung der Gemeinde 1931 bis heute die Caritas- und Sozialarbeit ein pastoraler Schwerpunkt (z.B. Weihnachtsfeier für Obdachlose, Bewirtung Bedürftiger, Beratungsgespräche, Kleiderkammer und offene Jugendarbeit). Insbesondere hier zeigt sich die eine Seite des Leitmotivs: "Gottes Liebe leben".

    Die sonntägliche Gemeindeversammlung

    In den 80er Jahren zogen verstärkt Spätaussiedler aus Oberschlesien und Ostpreußen ins Pfarrgebiet und prägen seitdem in deutlichem Maße die Gottesdienstgemeinde von St. Martin. Ihnen ist die Eucharistiefeier am Sonntag sehr wichtig. Die Versammlung der Gemeinde am Sonntag mit der Feier des Gottesdienstes (Eucharistie oder Wort-Gottes-Feier mit Kommunion) bildet somit einen weiteren pastoralen Schwerpunkt (weitere liturgische Schwerpunkte, die für die Gemeinde tragend sind: die Hinführung zu den Sakramenten, die Agape an Gründonnerstag und die Auferstehungsmesse in der Osternacht mit Osterfeuer, das Krippenspiel der Messdiener und Kommunionkinder zu Weihnachten). Hier verwirklicht sich die zweite Seite der Münze: "Gottes Liebe feiern".

    Pastoral zukünftige Notwendigkeiten

    Dank des großen ehrenamtlichen Engagements der Gemeinde, Verbände, Gruppen, Gremien, Ausschüsse und Einrichtungen haben sich in den Jahren viele Projekte und Standards entwickelt, die das Gemeindeleben prägen. Diese müssen immer wieder gepflegt und mit neuen Ideen lebendig erhalten werden. Das Ziel der Gemeinde bleibt es, "den Mantel des Heiligen Martin immer wieder neu zu teilen".

    (Text in Anlehnung an das aktuell gültige Pastoralkonzept)

    Fotos: Uwe Rieder


    St. Martin ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt
  • Chronik der Gemeinde

    29.06.1930

    Grundsteinlegung für die Martin

    1931

    Konsekration (Weihe) der Kirche durch Weihbischof Dr. Hermann-Josef Sträter. Er war vorher Pfarrer unserer Mutterpfarre St. Josef und hatte von dort aus den Kirchbau initiiert Kaspar Sinzig übernimmt als Rektor die Seelsorge in St. Martin Kirchenchor und Frauengemeinschaft werden gegründet

    1934

    Erhebung Rektorats Pfarrei

    Kaspar erster Pfarrer

    1942

    Jakob Grefertz wird Pfarrer in St. Martin

    1942/1943

    zwei Priester, die aus dem Pfarrgebiet von St. Martin hervorgegangen sind, werden im KZ Dachau Opfer des NS-Regimes: Jesuitenpater Werner Barkholt (Primiz 1943) und Kapuzinerpater Dionysius Zöhren

    1948

    feiert der Kapuzinerpater Sigbert Wagener Primiz

    1949

    zählt die Pfarre ca. 5.000 Seelen

    1955

    wird der Neubau des Kindergartens fertig gestellt

    1959

    wird Hubert Hönigs Pfarrer an St. Martin. Dieses Amt hat er bis 1986 inne und ist somit der am längsten amtierende Pfarrer in St. Martin. Sein Wirken wird 1981 durch die Ernennung zum Nichtresidierenden Domkapitular geehrt.

    1962

    wird das Jugendheim eingeweiht

    1964

    erstmalig Kinder und Jugendferienfahrten mit Kpl. Hubert Beyer

    1968

    wird die Altentagesstätte eingeweiht.

    Außerdem wird die Kirche nach den Anregungen des II. Vatikanischen Konzils grundlegend umgestaltet und im Inneren um 180 Grad ’gedreht‘. Daraus erfolgt der Bau einer neuen Eingangshalle.

    1968

    wird zum ersten Mal ein Pfarrgemeinderat in St. Martin gewählt

    1973

    erste Obdachlosen- Weihnachtsfeier im Jugendheim, geplant von den Jugendgruppenleitern und Kpl. Josef Jansen

    1977

    wird die neue Orgel der Orgelbaufirma Albiez in Lindau eingeweiht

    1981

    die Feier des 50- jährigen Bestehens von St. Martin ist ein Spiegelbild des vielfältigen, zeitnahen und sozial engagierten Pfarrlebens der Gemeinde. In den 80er Jahren ziehen verstärkt Spätaussiedler aus Oberschlesien und Ostpreußen ins Pfarrgebiet und prägen seitdem in deutlichem Maße die Gottesdienstgemeinde von St. Martin.

    1984

    Herbert Drabben wird Gemeindereferent in St. Martin

    1984

    Primizfeier von Norbert Lucht, z. Zt. Pfarrer der Heilig Geist-Gemeinde Krefeld

    1984-2000

    führt die Gemeinde Familienfahrten durch, organisiert durch den Kindergarten

    1986

    wird Herbert Rogmann Pfarrer an St. Martin

    1986

    Einführung von Erntedankfeiern auf Bauernhöfen, im Alexianer- Krankenhaus und im Gartengelände von St. Ludwig.

    1987-2004

    ständiger ’Eine Weltladen‘ in St. Martin

    1987

    25. Jahrfeier des Jugend-Freizeitheimes

    1990

    wird Franz Josef Radler Pfarrer an St. Martin feiert Altpfarrer Hubert Hönings sein 50-jähriges Priesterjubiläum beim Pfarrfest in St. Martin

    1991

    60-Jahrfeier von St. Martin mit großem Pfarrfest auf der Ispelsstraße

    1991

    Ausbau des Canapee und Einrichtung als Kleine Offene Tür (KOT)

    1991

    Einführung des Friedensgebetes, bis heute jeden Dienstag, in den letzten Jahren gemeinsam mit der Ev. Luthergemeinde

    1992

    Besuch von Bischof Hemmerle aus Anlass der Woche des Lebens. Der Bischof geht mit den Kindern und Jugendlichen zu ihren Lebensbereichen.

    1993

    Die Altentagestätte besteht 25 Jahre

    1996

    Pfr. Franz Josef Radler von St. Martin wird zum Regionaldekan gewählt und vom Bischof ernannt

    2001

    Pfr. Franz Josef Radler wird für weitere fünf Jahre als Regionaldekan gewählt

    2000-2001

    der Einsatzplan Pastorale Ämter und Dienste und Strukturplan für das Bistum Aachen ordnet die Gemeinde St. Martin der ’Gemeinschaft von Gemeinden (GvG) -Krefeld-Süd‘ zu

    2001

    am 01.Oktober scheidet Herbert Drabben als Gemeindereferent aus, bleibt der Gemeinde in vielen Ehrenämtern erhalten.

    Regina Gorgs beginnt als Gemeindereferentin in St. Martin

    2003

    am 8. Mai verstirbt Altpfarrer Hubert Hönings, die Exequien werden am 16. Mai in St. Martin gefeiert

    2003

    Pfarrgemeinderat diskutiert, welcher Gemeinschaft von Gemeinden, GvGSüd (altes Dekanat) oder GvGMitte, sich St. Martin anschließen soll

    2004

    der PGR teilt dem Bischof den Beitrittswunsch zu GvG-Süd mit. Der Bischof bestätigt den Beschluss

    2004

    der zukünftigen GvG-Süd werden vom Bischof die Oppumer Gemeinden, später auch noch Maria- Waldrast und St.Michael, zugeordnet. Die GvG-Süd wird somit die größte GvG im Bistum

    2004

    am 16. Juli findet ein erstes Treffen mit Vertretern der zukünftigen GvGSüd in St. Martin statt. Ab jetzt finden regelmäßige Treffen der Gemeinden statt, um ein Konzept für die neue GvG zu erarbeiten

    2004

    im Oktober wird Pfarrer Franz Josef Radler von der Gemeinde verabschiedet. Der Bischof hat ihn nach Aachen versetzt.

    2004

    seit dem 03. Oktober 2004 hat St. Martin keinen eigenen Pfarrer mehr

    ab 03. Oktober 2004 ist Dechant Georg Weigel als

    Pfarradministrator auch für St. Martin zuständig

    2005

    anlässlich des Weltjugendtreffens in Köln sind französische Jugendliche im Pfarrheim St. Martin zu Gast

    2005

    Pfarrgemeinderat bekundet das Interesse, die Jugendkirche fest in St. Martin zu integrieren

    2005

    Kindergarten feiert im Juni 50-jähriges Bestehen im eigenen Haus. Bereits vor 60 Jahren gab es eine Kindergartengruppe in den Räumen unter der Kirche erstmalig feiert St. Martin mit den Gemeinden Maria- Waldrast und St. Michael Erntedank

    2005

    KAB feiert ihr 50- jähriges Bestehen im Oktober beim Hubertusfest

    2006

    Jugendkirche (mit Messdienern und Canapee) führt im März die Aktion ’Shit Happens‘ durch. Aus ¾ des Kircheninnenraumes wird ein Labyrinth erstellt.

    2006

    St. Martin schließt sich in Zukunft der Fronleichnamsprozession der Gemeinden St. Clemens, Herz- Jesu Königshof, St. Bonifatius und St. Johann an. Der Chor singt weiter in Stadtmitte.

    2006

    Gemeinde, Kirchenchor und Frauengemeinschaft feiern 75jähriges Bestehen

    Pfarrgemeinderat stimmt auf seiner Sitzung am 24.10. einstimmig dem Vertragsentwurf zur Bildung der Gemeinschaft der Gemeinden Krefeld-Süd zu und schlägt Pfr. Georg Weigel als Leiter der Gemeinschaft vor.

    Pfarradministrator Pfr. Georg Weigel und PGR- Sprecher Hans Mörchen unterzeichnen am 04.12. in St. Bonifatius die Vereinbarung und Ordnung der neuen GdG- Krefeld Süd für St. Martin.

    2007

    Konstituierende Sitzung der neuen GdG- Krefeld-Süd am 07.März in St. Martin.( GdG = Gemeinschaft der Gemeinden)

    2008

    Kindergarten wird ab 2008 als Familienzentrum geführt.

    2009

    Der KV hat auf Antrag des PGR beschlossen, im März, den Kircheninnenraum zu streichen. Das Taufbecken wurde im März in das hintere Seitenschiff ( Nebenaltar ) verlegt und die Gedenktafel aus dem Turmeingang in den Kircheninnenraum verlegt.

    Am 04.Juni hat Bischof Dr. Heinrich Mussinghof den Gemeinden mitgeteilt, der Name der neuen Pfarre: Maria-Frieden, St. Clemens wurde zur Hauptkirche ernannt.

    Kaplan Gallbierz wird zum Pfarrer befördert und verlässt die Gemeinde.

    2010

    An der Kommunionvorbereitung in St. Martin nehmen erstmalig auch Kinder aus der Pfarre St. Johann teil und feiern 2010 die Erstkommunion in St. Martin.

    Pfarrer Berger übernimmt als Pfarradministrator die Pfarrgemeinde Maria-Frieden.

    2011

    Im Juni wird die Altentagesstätte aufgelöst

    Im Mai als Pfarrvikar für Maria- Frieden eingesetzt. Am 06.Juni stellt sich Frank Michael Mertens den Gremien der GdG Süd u. Maria-Frieden als neuer Pfarrer vor.

    Am 17.Juli wird Pfarradministrator Pfr. Dr. Berger in den Ruhestand verabschiedet

    Der restaurierte Kreuzweg wird am 25.10.11 im Innenteil der Kirche neu plaziert.

    2014

    Mit Beginn des Jahres wurde in der Gemeinde das neue Gotteslob eingesetzt.

    Im Advent fand die Ausstellung „Advent.ure Beten“ in der Kirche statt, die tagsüber geöffnet war.

    2015

    Das Rosenkranzgebet am Donnerstag 15 Uhr wird gestrichen.

    Gemeindereferentin Regina Gorgs verlässt nach 15-Jahren St.Martin

    2016

    Am 31.Januar gestaltete der Kirchenchor zum letztem Mal den Gottesdienst und löste sich danach auf.

    Fotos: Uwe Rieder


    Chronik der Gemeinde
  • Einrichtungen und Gruppierungen

    Familienzentrum St. Martin

    Auf den ersten Blick ist das katholische Familienzentrum St. Martin eine ganz normale Einrichtung für Knirpse im Vorschulalter. Wer genauer hinsieht, merkt jedoch schnell, dass hier so manche Uhr etwas anders tickt als in Kindergärten in Bockum, Hüls oder Traar: Hier, im Familienzentrum in Krefelds Südbezirk, wird multikulturell gespielt, gegessen, gesungen und gelacht.

    http://www.kita-st-martin-krefeld.de/

    Caritas

    Aufgrund der sozialen Struktur bei den Mitgliedern der Gemeinde St. Martin ist die Caritas immer eine zentrale Aufgabe und wir es immer bleiben. Denn die Caritasarbeit in St. Martin ist vielschichtig, oft abenteuerlich und selten ruhen die helfenden Hände.

    Jeden Donnerstag ist im Jugendheim der ’Kaffeetisch‘ bzw. „Mittagstisch“ für Hilfsbedürftige gedeckt. Ehrenamtliche Mitglieder bereiten das Essen vor und kümmern sich um eine gemütliche Atmosphäre. Sie haben ein offenes Ohr für die Hilfsbedürftigen und strecken die helfenden Hände aus wo es nur möglich ist.

    Die Einrichtung der ’Kleiderstube‘ ist durch die vielen Kleiderspenden für die Obdachlosen entstanden und ist eine feste Einrichtung in St. Martin.

    Und nicht zu vergessen die ’Obdachlosen‘ am Heiligen Abend zu einer ’Weihnachtsfeier‘ einzuladen, zeigt, dass man auch für die am Rand der Gesellschaft Stehenden ein Herz hatte und hat. Denn diese Feier ist bis heute ein fester Bestandteil der Caritasarbeit und hat mit unzähligen Beteiligten eine Resonanz in der ganzen Stadt, auch durch Spenden von Einrichtungen und Bürgern außerhalb der Gemeinde.

    Die Verantwortung für die Durchführung liegt in den letzten Jahren bei der Heimleitung des Jugendfreizeitheimes Canapee und beim Pfarrgemeinderat.

    St. Martin bedeutet: Den Mantel zu teilen, egal mit wem oder wie oft und dafür steht die unermüdliche Caritasarbeit. Sie ist fester Bestandteil in unserer Gemeinde St. Martin.

    KFD – St. Martin

    Die organisierte Frauenarbeit in der Gemeinde St. Martin ist lange schon Bestandteil und hat eine lange Tradition.

    Die Frauen engagierten sich vor allem bei der Caritas und der Pflege der Kranken, siesorgten für die Armen und Hilfsbedürftigen, an denen es im Bezirk nicht mangelte. Die Verteilung des Monatsbriefes, die Mitgestaltung des Gemeindefestes und die Hilfe bei vielen unterschiedlichen Veranstaltungen gehören ebenfalls zum Tätigkeitsfeld des Frauenvereins in St. Martin.

    KAB – St. Martin

    Es ist das Bestreben der KAB, Kirche und Gesellschaft im nationalen und internationalen Bereich mit zu gestalten. Sie will die Menschen durch Bildung und Aktion befähigen, ihre Interessen selbst zu vertreten.

    Als Verband bietet sie Frauen und Männern den Freiraum, in organisierter Selbsthilfe neue Formen der Gemeinschaft und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln und zu erproben.

    Sie sind immer bemüht, ein ausgewogenes Jahresprogramm zusammenzustellen, das den unterschiedlichen Interessen ihrer Mitglieder entgegen kommt. Gleichzeitig gilt es jedoch, Aktualitäten nicht aus dem Auge zu verlieren.

    Sie werden auf vielen Veranstaltungen in St. Martin, aber auch im Gemeindeausschuss und Kirchenvorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KAB finden, die versuchen, das Leben in unserer Pfarre mit zu gestalten und positiv zu beeinflussen.

    Fotos: Uwe Rieder


    Einrichtungen und Gruppierungen
  • Messdiener aus St. Martin

    Frech, fromm und fröhlich – Messdiener aus St. Martin

    Auch wenn wir wie Engel aussehen, heißt das noch lange nicht, dass wir auch welche sind.

    Was bedeutet es Messdiener in St. Martin zu sein?

    Ist man nettes Beistellwerk in der Kirche? Kleine Möchtegern –Priester? Oder ist es der Zwang von Eltern und/ oder Geschwistern auch Messdiener zu werden?

    Für uns Messdiener aus St. Martin bedeutet es so viel mehr, denn Messdiener–Sein ist nichts für Langweiler.

    Wir Messdiener helfen im Gottesdienst dem Priester und Wortgottesleitern. Wir bringen die Gaben an den Altar, tragen das Kreuz, das Weihrauchfass, das Schiffchen und vieles mehr.

    Wir helfen mit, den Gottesdienst festlich zu gestalten und bringen zwischendurch ein bisschen Schwung in den Gottesdienst. Und manchmal gestalten wir einen Gottesdienst nach unseren Wünschen, Vorstellungen und Gedanken – ganz so wie wir es für richtig halten.

    Wir Messdiener sind die Verbindung zwischen dem Priester der einsam am Altar steht und der Gemeinde.

    Aber bei uns geht es nicht nur um das dienen als Messdiener am Altar, sondern um so vieles mehr.

    Wir beteiligen uns in der Gemeinde und an Veranstaltung sind wir immer präsent, ob im Messdienergewand oder einfach mal locker mit normalen Klamotten.

    Wir treffen uns in der Woche zum Reden, Spielen und Spaß haben. Wir erleben viele spannende Dinge zusammen und sind zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden, die es so nicht noch einmal gibt.

    Einmal im Jahr, da trifft die Jugend die Gemeinde. Unter einem besonderen Thema wird nicht nur der Gottesdienst von uns gestaltet sondern auch die anschließende Feier mit Musik, Tanz und Spaß, die wir bei uns im Jugendheim feiern.

    Wir feiern Karneval, Ostern und Weihnachten in der Messdienergemeinschaft. Wir färben Ostereier, backen Kekse und basteln auch das ein oder andere Mal.

    Wir spielen, singen und toben sobald wir zusammen sind und die ein oder andere Übernachtung bei uns im Jugendheim darf auch nicht fehlen. Und natürlich ist unsere Messdienerfahrt nicht mehr weg zu denken, da fahren wir einmal im Jahr ganz für uns alleine weg und haben ein Wochenende voller Abenteuer und spannender Erlebnisse, aber auch das gemütliche beisammen-sein am Lagerfeuer und die ruhigen Momente in denen wir uns auch mal Zeit zum Nachdenken nehmen sind für uns unendlich wertvoll an solchen Fahrten.

    Bei uns kann jeder sein wie er ist und findet immer einen Platz in der Gemeinschaft der Messdiener aus St. Martin.

    Fotos: Gemeinde St. Martin; Uwe Rieder


    Messdiener aus St. Martin
  • Entstehung der Kirche

    1913 berichtete der Pfarrer von St. Josef, Dr. Hermann Josef Sträter (1903-1922 danach Weihbischof in Aachen), dem Generalvikariat in Köln über die Notwendigkeit eines eigenen Seelsorgebezirks im Süden der Pfarre. Durch den Bahndamm und unbebautes Gelände sei dieser Teil von der Pfarre abgetrennt und in wirtschaftlicher und sozialer Beziehung benachteiligt. Umgehend wurde die Genehmigung eines Kirchenbaus (zunächst unter dem Titel: Herz-Jesu) erteilt. Die Baupläne aus 1913 von Baurat Hertel, Köln, kamen wegen des ersten Weltkriegs nicht zur Ausführung. 1927 ging es dann weiter, und der Plan für einen Kirchenbau konnte wieder in Angriff genommen werden.

    1929 wurde dann von der Pfarre St. Josef ein Wettbewerb ausgeschrieben, der Kirche, Pfarrhaus und Kaplanei umfassen sollte. Am 10. April 1930 erhielt Architekt Caspar Lennartz/Krefeld den Zuschlag, sodass am 29. Juni 1930 der Grundstein für den Bau gelegt wurde. Lennartz schuf einen Backsteinbau über fast quadratischem Grundriss mit an der Südostecke eingezogenem, vertikal gegliedertem Turm und im Inneren einer flachen Holzbalkendecke mit insgesamt 340 Sitz- und 400 Stehplätzen.

    Die feierliche Weihe der Kirche war am 26. Juli 1931. So wurde der Seelsorgebezirk St. Martin, gebildet aus Teilen der Mutterpfarre St. Josef und der Pfarre St. Johann, selbständig und am 1. April 1934 zur Pfarre erhoben. Erster Pfarrer war Kaspar Sinzig (1931/1934-42). Bis 1957 war St. Martin Pfarre im Dekanat Krefeld-Mitte, seither gehörte die Pfarre zum Dekanat Krefeld-Süd, seit 2007 zur Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Krefeld-Süd, seit 2010 ist sie darin Teil der aus fünf Gemeinden fusionierten Pfarrei Maria Frieden innerhalb dieser GdG.

    Beim Umbau der Kirche nach Plänen von Architekt Heinz Döhmen wurde u.a. der Altarraum der Kirche vom Südwesten an die Nordostseite der Kirche verlegt, am 7. November 1970 dann der neue Altar geweiht.

    An den Turm schließen nach Südosten hin das ehemalige Pfarrhaus und die Kaplanei an, nach Norden anschließend an den neuen Kirchenzugang finden sich die Räumlichkeiten von Kindergarten, Jugendheim (dessen Keller 1991 als "Canapee" neugestaltet wurde), Altentagesstätte und Pfarrhaus.

    Fotos: Uwe Rieder


    Entstehung der Kirche
  • Kunstwerke in St. Martin

    Die Kunstwerke der Martinskirche sind, so schlicht sie scheinen, aber für ihre Entstehungszeit äußerst modern und minimalistisch ausgeführt, und insofern durchaus erwähnenswert, zumal sie von einigen namhaften (auch Krefelder) Künstlern des 20. Jahrhunderts geschaffen wurden:

    1) Die Orgel mit 16 Registern und mechanischer Traktur von 1977 erbaute Winfried Albiez aus Lindau.

    2) Der Altar, ein Tischaltar aus Stein, wurde 1970 von Heinz Döhmen erbaut.

    3) Der Tabernakel, aus verzinntem Kupferblech und auf drei asymmetrisch angeordneten Streben wurde 1970 durch Karl-Heinz Trittien/Krefeld geschaffen. Ebenso von ihm stammen der Ewig-Licht-Leuchter, das Kreuz, das Verkündigungspult und der Kredenztisch, sowie fünf Leuchter aus verzinntem Kupferrohr.

    4) Johannes Cladders/Krefeld schuf die Pieta und den Hl. Judas Thaddäus als Hinterglasmalerei sowie die 14 Kreuzwegstationen, ebenso als Hinterglasmalerei.

    5) Von den Holzfiguren schuf Theo Akkermann/Krefeld den Hl. Josef und Gustav Fünders/Krefeld den Hl. Martin und den Hl. Antonius (sowie die meisten der restlichen Kirchenfenster).

    Fotos: Ulf Grüttner; Uwe Rieder


    Kunstwerke in St. Martin
  • Stimmen über St. Martin

    Wenn wir uns im Krefelder Süden umschauen,
    mit seinen Straßen und Häusern, Schulen und Kirchen,
    und fände dort die Kirche St. Martin nicht,
    dann würde etwas Wichtiges fehlen.
    Und wenn ich schon seit Jahrzehnten im Südbezirk wohne,
    und bis heute diesem Bezirk die Treue gehalten habe,
    hätte aber St. Martin nicht,
    es fiele mir schwerer hier.
    St. Martin ist ein kleines Stück Heimat.
    St. Martin gibt Heimat,
    St. Martin gibt Halt,
    St. Martin fördert den Dialog,
    St. Martin hilft in Not
    Strukturen kommen und gehen,
    Weggemeinschaften mit anderen Gemeinden entstehen.
    Was die Zukunft bringt, ist offen.

    Doch was bleibt, ist der Mensch:
    Der Mensch, der einen Ort sucht,
    an dem er leben kann und Heimat findet.

    Wer in St. Martin lebt
    oder mit St. Martin verbunden ist,
    der kann in guten und in schweren Tagen
    immer wieder dankbar sagen:
    Meine Heimat ist St. Martin.

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    Gemeinde St.Martin – wir teilen den Mantel noch heute

    Wenn Mauern sprechen könnten, dann würde das Gotteshaus im Krefelder Süden viel zu erzählen haben: von stürmischen Zeiten, von Inflation und Armut, von Krieg und Wiederaufbau, von Aufrufen zu Frieden und Mitmenschlichkeit, von vielen menschlichen Schicksalen, von tiefem Leid und großem Glück, von Ängsten und Hoffnungen. In Kirchen kommt das zur Sprache, was Menschen wirklich bewegt, gerade in einer Kirche wie St. Martin und in einem Bezirk wie der Südtstadt.

    Die Kirche hat in diesen Jahren nicht nur den Wandel der Zeiten erlebt, sie hat sich auch selbst immer wieder auf neue Situationen eingestellt. Für die Stadt ist sie ein verlässlicher Ansprechpartner in vieler Beziehung, gerade wenn es um den Südbezirk und seine besonderen Anforderungen geht.


    Gregor Kathstede
    zu seiner Zeit als Oberbürgermeister
    der Stadt Krefeld

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    St. Martin ist ein Heilmittel gegen ’soziale Kälte‘. Miteinander feiern und sich freuen, miteinander arbeiten und füreinander da sein, das schafft und fördert Gemeinschaft. Das lässt Unterschiede und Verschiedenheiten in den Hintergrund treten. Alle sind willkommen. Alle können den Satz verspüren: „Es ist gut, dass du da bist.“


    Pastor
    Georg Weigel

    Fotos: Uwe Rieder


    Stimmen über St. Martin

 


St. Martin

Ispelstraße 65
47805 Krefeld

Telefon: 02151 312976
Telefax: 02151 317024
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Fotos: Uwe Rieder

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