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Pilgern aus verschiedenen Perspektiven Teil V

"Zur Freiheit berufen..." 31. Fußwallfahrt der St. Matthias-Bruderschaft, Fischeln nach Trier vom 14.-17. Mai: Die Gründe, eine Fußwallfahrt nach Trier zu unternehmen, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Da gingen  Familien, die um einen lieben Verstorbenen trauern, der jahrelang mit nach Trier gepilgert ist; Menschen, die ihre oder Anliegen anderer mitgenommen haben; Menschen, die sich ein Ziel gesetzt hatten. Ob Suchende, Glaubende, Trauernde, Hoffende - alle machen sich in einer Gruppe zum Grab des Hl. Matthias nach Trier auf den gleichen Weg: in die Nähe Gottes.

Seit 31 Jahren haben Pilger mit der St. Matthias-Bruderschaft Fischeln, die Möglichkeit, ihre ganz eigenen Erfahrungen zu machen. Dazu gehört auch das Miteinander auf dem Weg, das aufeinander Schauen, getragen sein in der Gemeinschaft und füreinander da sein.

In diesem Jahr waren 70 Pilger im Alter von 6-84 Jahren, davon 21(!!!) Neupilger auf dem Weg. Allein das gewohnte Pilger-Ei wurde durch die große Zahl von Pilgern kurzerhand zu einem „Doppelpilger-Ei“ umfunktioniert, damit alle hören und mittun konnten. Für manchen Neupilger und den einen oder anderen Erwachsenen und Jugendlichen waren das Rosenkranzgebet und die regelmäßigen Gottesdienste schon eine Herausforderung. Aber auch hier zeigte sich die Pilgerschar sehr eifrig, egal ob beim Beten unterwegs, beim Dienen im Gottesdienst oder Zuhören.

Die Wallfahrtsworte „Zur Freiheit berufen...“ bildeten die Grundlage unserer Gottesdienste mit Gebeten für Frieden und Freiheit in der Welt genauso, wie für die persönlichen Gebetsanliegen von Menschen unserer Pfarrgemeinde Maria Frieden, die uns, unter anderem im Fürbittbuch, mitgegeben worden waren.

An den Abenden traf man sich zum gemeinsamen Essen und fröhlichen Miteinander im Gasthaus Plein in Dodenburg. Auch die Freude, das Lachen, Singen und Sketche zum Vergnügen aller, kamen nicht zu kurz.
Am Nachmittag des dritten Tages (nach, für manchen, gefühlten 1000 Kilometern Wanderung – in Wahrheit waren es ca. 87 Kilometer) traf die Pilgergruppe mit erlösten Gesichtern und zum Teil mit Tränen in den Augen, in Trier ein. Alle Beschwernisse waren jetzt unwichtig; die Freude war groß – das Ziel erreicht!

Überwältigend, wie viele Menschen sich auf den Weg zum Grab des Hl. Matthias machen. Das wurde am Pilgersonntag mit der Hl. Messe auf dem riesigen Innenhof des Klosters besonders deutlich. Die Menschen in der St. Matthias-Bruderschaft, Fischeln, die in den vergangenen Jahren und neu in diesem Jahr, die Verantwortung für den Weg, die Organisation, die Begleitung in den Begleitfahrzeugen, die Meditationen und Gebete, Gottesdienste und Verpflegung hatten, waren schwer damit beschäftigt, den „Haufen“ zusammen zu halten und trotzdem die „Bedürfnisse“ der Pilger im Blick zu behalten.

Ob es heißt: „Zeige uns den Weg...“, „Danke Vater für die Gaben...“ oder „Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun...“ ihnen gilt großer Dank für ihren Einsatz und Mut, sich dieser großen Aufgabe zu stellen.


Text: Walburga Nauen

Maria Frieden
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