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22 Aug 2018
20:00  –
Gemeinderat Herz Jesu

Lecker essen und neue Leute kennenlernen

Am Freitag, den 21. September 2018, lädt die Kirche im neuen Format zu einer weiteren Veranstaltung aus ihrer Reihe „Zu Gast“ ein. Zwischen 18.00 und 22.00 Uhr können die Gäste an besonderen Orten ein 3-Gang-Menü zu sich nehmen. Bei „Zu Gast“ treffen sich die Gäste in unterschiedlichen Konstellationen für jeden Gang bei einem anderen Teilnehmer zuhause oder in einer Einrichtung. So kocht jeder Teilnehmer nur einen Gang selbst und ist bei zweien zu Gast. Am Ende dieser spannenden Menüfolge, neudeutsch als Running Dinner bekannt, gibt es für alle Teilnehmer zusammen Espresso und Ramazotti rund ums Taufbecken in einer Kirche. Reinhild Lüpertz hat bereits mehrfach an „Zu Gast“ teilgenommen. Im Gespräch mit Redaktionsmitglied Uwe Rieder schildert sie ihre Erfahrungen mit dieser Reihe.

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Reinhild LüpertzFoto: privat

Frau Lüpertz, hat Ihnen bei „Zu Gast“ schon einmal etwas gar nicht geschmeckt? 

Reinhild Lüpertz: Nein, überhaupt nicht. Die Gastgeber sind da sehr vorausschauend. Sie machen sich alle sehr viel Gedanken, den Mainstream zu treffen, also etwas zu kochen, das wohl den meisten schmecken wird, zum Beispiel keine Innereien.

Was kochen Sie beim nächsten „Zu Gast“-Abend?

Reinhild Lüpertz: Das weiß ich noch nicht. Da wir zu den Geübteren gehören, werde ich die Initiatorin, Anne Hermanns-Dentges, wohl fragen, was sie noch braucht, eine Vorspeise, einen Hauptgang oder eine Nachspeise. Man sollte sich nur nicht zu viel Gedanken machen, etwas Besonderes zu servieren. Im Mittepunkt steht nicht das Essen sondern das Kennenlernen und das Gespräch. Da ist es dann schon schade, wenn Teilnehmer ihre Vorspeise ausfallen lassen, um einen aufwändigen Hauptgang präsentieren zu können.

Wie sind Sie darauf gekommen, bei „Zu Gast“ mitzumachen?

Reinhild Lüpertz: Wir sind sporadische Kirchgänger und kannten schon die Kirche im neuen Format. Als dann das erste Mal „Zu Gast“ angeboten wurde, haben wir das als tolle Idee empfunden und sofort mitgemacht.

Wie oft waren Sie schon dabei?

Reinhild Lüpertz: Von Anfang an. Das sind bisher vier oder fünf Veranstaltungen gewesen. Genau kann ich das gar nicht sagen. Wir versuchen aber, jeden Termin mitzumachen.

Was fasziniert Sie an dieser Veranstaltungsreihe?

Reinhild Lüpertz: Die Begegnung halt. Man weiß nicht, wo man hinkommt und wen man empfangen darf. Das Schöne ist, dass sich die Leute kennenlernen. Wir hatten es bisher nur einmal, dass wir bei der gleichen Person zu Gast waren. Und irgendwann trifft man in der Kirche die Vorspeise vom Vorjahr und den Hauptgang von vor ein paar Stunden wieder.

Wie würden Sie Menschen, die sich nicht trauen, motivieren, bei „Zu Gast“ mitzumachen?

Reinhild Lüpertz: Wenn ich es schaffe, meine Familie das ganze Jahr über esstechnisch durchzubekommen, dann schaffe ich das hier auch. Letztlich geht es um die Kommunikation und das Essen an sich ist gar nicht so wichtig. Die Teilnehmer könnten sich auch zum Kartenspielen treffen. Man muss einfach nur aufgeschlossen sein. Und selbst, wenn es irgendwo mal nur Butterbrote gäbe, würde keiner der Teilnehmer meckern. Bei dem engen Zeitrahmen, der für die einzelnen Gänge gilt, ist weniger sowieso mehr. Nur so bleibt ein wenig Zeit, über Gott und die Welt zu sprechen. Und mitunter ist es schon schade, dass man den Smalltalk abbrechen und zum nächsten Gang oder zur Schlussmesse aufbrechen muss.

Welche Vorschläge haben Sie für die Zukunft von „Zu Gast“?

Reinhild Lüpertz: Was ich persönlich spannend fände, wäre es, auch mal in einer Einrichtung zu essen. Da war ich noch nie. Es ist ja mal in einem Kloster gekocht worden und bei der Feuerwehr. Vielleicht gibt es auch noch andere besondere Orte, an denen man so etwas machen könnte. Insgesamt finde ich „Zu Gast“ aber schon ein ziemlich perfektes Format.

 

Anmeldung für Zu Gast am 21. September 2018

Die Teilnahme an „Zu Gast“ ist kostenlos, lediglich das selbst gekochte Gericht muss finanziert werden.

Drei Wegen führen zum Ziel:

1. Anmeldung per pdf-Formular (hier klicken)

Damit man das PDF-Formular am Bildschirm ausfüllen kann, muss es zuerst heruntergeladen, auf dem eigenen Rechner gespeichert und dann im Adobe Acrobat Reader geöffnet werden. Dann erscheinen auch die Formularfelder und die Button zum Speichern, Absenden (Startet E-Mail-Programm und kopiert das Formular in den Anhang), Drucken und Löschen (entfernt alle gemachten Angaben aus den Formular-Feldern).

2. Anmeldung per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Folgende Angaben sind notwendig:
  • Name
  • Straße und Hausnummer
  • Telefonnummer
  • E-Mail
  • Teilnahme alleine oder zu zweit

3. Anmeldung per Telefon: 0176 36588182

Hier gibt es auch weitere Infos

Anmeldeschluss ist der 12. September 2018

 


Foto: Ulf Grüttner

Maria Frieden
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