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28 Jul 2018
20:00  –
Gemeindeausschuss St. Johann

Matthias-Bruderschaft: Was muss ich mir darunter vorstellen?

So äußern sich Menschen immer wieder, wenn sie versuchen, sich ein Bild von der Matthias-Bruderschaft zu machen und bis dahin nie mit uns in Berührung gekommen sind. Da ist schon der altertümliche Name, der nicht mehr so recht in unseren Sprachgebrauch passen will.

Im Grunde ist der Begriff wörtlich zu nehmen, weil wir uns im Idealfall als Schwestern und Brüder im Glauben verstehen. Das in die Tat umzusetzen ist in unserem komplexen Leben nicht einfach. Es gibt jedoch einige Eckpunkte im Bruderschaftsleben, an denen wir versuchen, geschwisterliches Miteinander zu leben.

  • Der Höhepunkt unseres Bruderschaftsjahres ist im Mai die viertägige Fußwallfahrt nach Trier. Hier findet man das Grab des Apostels Matthias, jährlich ein Anziehungspunkt für Tausende Pilger.
  • Für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, wird eine Buswallfahrt, ebenfalls im Mai, als Tagesausflug nach Trier angeboten.
  • Jedes Jahr findet Samstag vor Palmsonntag die Sternwallwallfahrt nach Klein Jerusalem in Neersen statt. Hier treffen Bruderschaften des ganzen Bezirkes Niederrhein, etwa 800 – 1000 Pilger, zusammen.
  • Im Herbst erleben wir die kleine Wallfahrt nach Hohenbudberg, immer am letzten Samstag im Oktober. Wir laufen eine kleine Strecke den Rhein entlang, und kehren dann auf einem Rundweg nach St. Matthias zurück, um dort gemeinsam eine Messe, in der Regel mit unserem Bezirkspräses, zu feiern. Mehrere Bruderschaften des Bezirkes sind beteiligt. Die kleine Wallfahrt wird nach der Messe mit einem Imbiss abgeschlossen, den die Bruderschaft Traar für uns bereit hält.
  • Außer diesen markanten Punkten feiern wir an jedem 2. Dienstag im Monat unsere monatliche Abendmesse mit unserem Präses.
  • Und zur Abrundung gestalten wir im Sommer einen gemeinsamen Fahrradausflug, der immer mit einem idyllischen Kaffeetrinken endet.

Unsere Bruderschaft ist jedoch nicht nur eine Pilger- sondern auch eine Gebetsbruderschaft. Das wird sichtbar, wenn ein Mitglied unserer Gruppe verstorben ist. Aus Wertschätzung für den Verstorbenen und Solidarität mit den Angehörigen, beten wir ½ Stunde vor den Exequien das Totengebet mit einer persönlichen Würdigung des Verstorbenen. Am Gründonnerstag halten wir nach der Abendmesse ein Wachgebet. Auch beteiligen wir uns regelmäßig am Tag des Ewigen Gebetes, das in St. Clemens immer am 19.2. stattfindet.

So fügt sich im gesamten Jahresablauf eine lebendige Vielfalt von Aktivitäten. Rufen Sie Frau Lichtenberg (302991) oder mich (Tel. 303708)an, wenn Sie sich für uns interessieren. Weitere Informationen über die Matthias-Bruderschaft gibt unter diesem Link.

Susi Hell
Für den Vorstand


Foto: Kirsten Wallner

Maria Frieden
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