An Aschermittwoch lassen wir uns ein Kreuz aus Asche auf die Stirn zeichnen. Es ist das äußere Symbol für den Beginn der Fastenzeit. Das Ziel der Fastenzeit ist Ostern und nicht das Fasten an sich. Darum spricht die Kirche auch lieber von der österlichen Bußzeit.
Wer trotzdem fasten möchte, braucht nicht unbedingt auf Nahrung zu verzichten. Auch das Einschränken von z.B. Fernsehen oder Handynutzung ist eine Alternative und bedeutet mehr Zeit, sich zu hinterfragen und sich wieder neu auf Gott auszurichten.
Von den kalendarischen 46 Tagen sind die Sonntage vom Fasten ausgenommen. So kommt man auf 40 Tage. An jedem Sonntag kann die Gemeinde zusammen kommen, die Eucharistie feiern und Gott danken – und sich so Schritt für Schritt auf das Fest der Auferstehung Christi vorbereiten.