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  • Herz Jesu: Zentrum für Liturgie und Bildung

    Herz Jesu: Zentrum für Liturgie und Bildung

  • Die Geschichte der Kirche

    Die Geschichte der Kirche

  • Herz Jesu: Zentrum für Liturgie und Bildung

    Der Glaube an die biblische Frohe Botschaft, die in ihrem Kern von der unbedingten Voraussetzungslosigkeit der Liebe Gottes zu den Menschen spricht, bildet die Grundlage unseres christlichen Selbstverständnisses und ist gleichzeitig die Voraussetzung unseres Lebens als christliche Familie Herz-Jesu Königshof.

    Gottesdienste bilden das geistliche und spirituelle Zentrum unseres Zusammenlebens. Die Kirche ist für uns Ort des Gebetes und der Gemeinschaft. Sie ist sinnstiftend in der Stille und in der Feier, in Krisenzeiten und in Zeiten der Freude. Unsere Kirche ist für unser Gemeindeleben unverzichtbar.

    Die pastorale Arbeit und die seelsorglichen Dienste vor Ort sind uns sehr wichtig. Hierfür ist es unabdingbar, dass persönliche Kontakte und menschliche Beziehungen geknüpft und gepflegt werden können. Wir sehen Priester, ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte in je eigener Weise verantwortlich für das Gelingen einer von Toleranz und menschlicher Nähe geprägten Glaubensgemeinschaft/Gemeinde.

    Das aus unserer Tradition erwachsene und über Generationen weitergegebene ehrenamtliche Leben ermöglicht es uns, unserem Glauben "ein Gesicht zu geben". Das optimal nutzbare Ensemble der vorhandenen und geschaffenen Örtlichkeiten (Kirche, Jugendheim/Saal, Pfarrheim, Kinderuni, Kirchplatz/Pfarrplatz) macht das jahrzehntelange Engagement in vielen Facetten möglich. Diese sind miteinander verzahnt und bilden sich insbesondere ab in:

    • Kultur und Bildung: Kontinuierliche Erwachsenenbildung, Projekte der „Kinderuni Zweistein“, thematische Kunst-/Musik- und Literatur-Projekte in der Kirche, Bibelkreis, Bildungsarbeit der Frauenkreise
    • Liturgie und Kirche: Vielfalt gottesdienstlicher Feiern, intensiver Austausch über religiöse und spirituelle Fragen, Verantwortungsübernahme durch EhrenamtlerInnen
    • Frauenkreisen und Männerkreisen: Gestaltung monatlicher Gruppentreffen und Mitarbeit im kirchlichen Leben sowie Ausrichtung von Gemeindefesten
    • Kinder- und Jugendarbeit: Sternsinger, MessdienerInnen, Mitarbeit von Kindern, Schülerinnen und Schülern bei Projekten der Kinderuni, offene Jugendarbeit

    Diese unsere Stärken sind Ausdruck des Vertrauens in die Sinnhaftigkeit eines verantwortlichen christlichen Lebens. Als „Familie Herz-Jesu Königshof“ erleben und gestalten wir - spirituell wie räumlich - Heimat. Wir laden ein in unsere Räumlichkeiten, in das "Königshofer Kleinod Kirche", in Pfarrheim, Jugendheim, Kinderuni... - Hier finden wir die Kraft, in den alltäglichen Herausforderungen auch für andere da zu sein.

    Wir möchten unseren Glauben an die Liebe Gottes beispielhaft auch in Zukunft weitergeben. In der Gemeinschaft der fünf Gemeinden der Pfarre Maria Frieden und als Teil der GdG Krefeld-Süd wünschen wir uns, subsidiär leben und arbeiten zu können. Dies ermöglicht allen Gemeinden, ihr Eigenes selbstständig gestalten zu können und am jeweils anderen Engagement teil zu haben und davon zu profitieren.

    (Text in Anlehnung an das aktuell gültige Pastoralkonzept)

    Fotos: Ulf Grüttner


    Herz Jesu: Zentrum für Liturgie und Bildung
  • Die Geschichte der Kirche

    Die Herz Jesu Kirche wurde 1896/97 als Notkirche gebaut da die Pfarrkirche St. Clemens für die wachsende Bevölkerung im Stadtteil Fischeln zu klein wurde. Am 7. Sept. 1921 wurde die Kapelle Herz Jesu zur Pfarre erhoben.

    Im Jahr 1986 stand eine Renovierung an. Da die Kirche als einziger Sakralbau der Fa. Girmes und Oediger aus Krefeld galt, wurde sie Anfang der 80er Jahre unter Denkmalschutz gestellt. Der Architekt Franz Jörissen erstellte Pläne zur Restaurierung der Kirche. Er drehte den Innenraum um 90 Grad, so dass die Kirche nicht zur Apsis ausgerichtet wurde, sondern zum früheren Nordeingang. Der Haupteingang wurde verschlossen und nach Süden verlegt, dort sorgt ein Erweiterungsanbau für mehr Raum und beherbergt drei Eingänge.

    Im Mittelgang, als Gegenstück zum Altar, wurde ein Glasmosaik aus dem Jahr 1958 von Prof. Gustav Fünders (1903-1973), das vor der Restaurierung der Kirche an der Wand in der Apsis war, in den Boden eingelassen.

    Es zeigt im Mittelpunkt das apokalyptische Lamm Gottes mit geöffneter Seite, aus der Blut fließt, und der Siegesfahne der Auferstehung. Es steht auf dem Buch mit den sieben Siegeln. Die Darstellung lehnt sich an die Offenbarung des Johannes an, wo es an einer Stelle heißt: "Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern, ... (Offb 5,9). Umschlossen wird das Lamm von einem das Unendliche, Ewige und Vollkommene symbolisierenden Kreis, der wiederum von einem Herz umfangen wird, das auf die göttliche Liebe verweist, die sich im Opfertod Jesu gezeigt hat. Ein mächtiges Kreuz bildet den Hintergrund der gesamten Darstellung und erinnert an Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu, an den Sieg über den Tod. Das Mosaik ist ein moderner Versuch, die Thematik der Herz-Jesu-Verehrung bildlich zu erfassen.

    Alles in diesem Raum konzentriert sich auf den Altar mit Ambo und Tabernakel. Der Altar, aus tonnenschwerem Stein gebrochen, durchbohrt, zersägt und wieder zusammengefügt, birgt unter der Mensaplatte ein durch das Zusammenfügen entstandenes Kreuz. Die horizontalen Bruchfugen des Altares greifen in gleicher Höhe auf den Ambo über – Synopse von Wort und Opfer. Altar und Ambo wurden von Prof. Ulrich Rückriem geschaffen.

    Das ehemalige Nordportal in der Altarachse wurde zu einer kleinen Konche ausgebaut. Altes und neues Mauerwerk sind durch schmale Glasstreifen aus mundgeblasenem Opal-Opak-Glas (von Hubert Spierling) getrennt, die sich in der oberen Rundung zu einer gebrochenen Rosette ausweiten. Die in blautönen gehaltene Verglasung der Konche schließt den Raum nach Norden hin ab. Das Haus, das den Tabernakel trägt, ist in die Konche hineingestellt.


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    Herz Jesu: der Altar
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    Herz Jesu: das Lamm Gottes
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    Herz Jesu: gedrehter Innenraum

    Der Tabernakel, Aufbewahrungsort der Eucharistie, kostbare Hülle – eine vergoldete Platte kreuzförmig aufgeteilt in quadratische Felder, sichtbare Fugen – an der Vorderseite diagonal zum Zentrum und auf die das Zentrum markierenden Quadrate hinweisend.

    Der offen gelegte Dachstuhl beherbergt eine stabile Holzkonstruktion, die für die Stabilisierung der Wände und die Aufhängung der Orgelempore genutzt wird, aber auch dem durch den Anbau entstandenen quadratischen Raum die Mitte gibt.

    In der Apsis wurden die alten Fenster wieder eingebaut und das Taufbecken aufgestellt. Durch die an den Wänden angebrachten Sitzmöglichkeiten wurde ein kleiner Raum für die Tauffeiern geschaffen.

    Seit 2010 ist Herz Jesu Königshof eine der fünf Gemeinden der Pfarre Maria Frieden im Krefelder Süden.

    Text: Petra Grüttner l Fotos: Ulf Grüttner


    Die Geschichte der Kirche

Herz Jesu

Kneinstr. 64
47807 Krefeld

Telefon: 02151 311363
Telefax: 02151 933604
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Foto: Ulf Grüttner

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