Orgelweihe in St. Clemens

Festschrift Orgelweihe St. ClemensAm 14. Oktober, dem Kirchweihfest der Clemenskirche, wird die in der Mönchengladbacher Werkstatt von Martin Scholz entstandene neue Orgel in einem Festhochamt um 17.15 Uhr vom Aachener Weihbischof Karl Borsch geweiht.

Viele haben durch ihre Spenden, durch die Übernahme von Orgelpfeifenpatenschaften und durch verschiedenste Benefizaktionen dazu beigetragen, dass die Pfarrkirche von Maria Frieden wieder eine „richtige“ Orgel hat. Ohne die großartige Unterstützung aus Fischeln und weit darüber hinaus wäre es nicht möglich gewesen, die im Herbst 2013 noch fehlenden 200.000 € aufzubringen.

An den Sonntagen nach der Orgelweihe können sich dann alle Interessierten jeweils um 18 Uhr in drei Konzerten von der Qualität des neuen Instrumentes in unterschiedlichen Funktionen überzeugen:

• am 15. Oktober stellt Michael Schönheit, Organist des Gewandhauses Leipzig und Merseburger Domorganist die Möglichkeiten der Orgel als Soloinstrument vor (für Details hier klicken)

• am 22. Oktober ist die neue „Chororgel“ als Begleitinstrument in einem Konzert für Chöre und Orgel zu erleben (für Details hier klicken)

• am 29. Oktober wird die Orgel als Soloinstrument vom Orchester begleitet (für Details hier klicken)

Zur Orgelweihe besteht letztmalig die Gelegenheit, noch eine Orgelpfeifenpatenschaft zu übernehmen. Danach wird die endgültige Patentafel in Auftrag gegeben und in der Nähe der Orgel angebracht.

Zur Orgelweihe erscheint eine Festschrift, deren Titelbild rechts abgebildet ist. Fotos aus der Aufbauphase und von einem Werkstattbesuch beim Orgelbauer gibt es weiter unten.


Text: Norbert Herting l Fotos in diesem Schwerpunkt: Petra Grüttner, Norbert Herting, Hans-Jürgen Vössing

 

Aufbau der neuen Orgel in St. Clemens

Die Orgel in St. Clemens näher sich immer mehr ihrer endgültigen Form. Mittlerweile ist das Podest zu erkennen. Die großen Holzfpeifen sind eingebaut. Hier der aktuelle Stand der Arbeiten im Bild:

 

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Fotos: Petra Grüttner

 

Fertig ist sie noch lange nicht, optisch jedoch mittlerweile eindeutig als Orgel zu erkennen. Die sichtbaren Pfeifen, die sogenannten Prospektpfeifen, die mit einer hochprozentigen Zinn-Blei-Legierung versehen sind, sind eingebaut. Ebenso fanden die großen, über fünf Meter langen Holzpfeifen des Kontrabass 16' ihren Platz im Gehäuse. Außerdem wurden Motor und Motorkasten im Untergehäuse eingebaut. Der nächste Schritt ist der Aufbau der Podestanlage. Hier ein Eindruck vom aktuellen Stand der Arbeiten:

 

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Fotos: Petra Grüttner

 

Jetzt, nachdem alles schön hergerichtet ist, nähert sich das Orgelprojekt St. Clemens der letzten Phase, dem Aufbau. In Einzelteilen liefert die Orgelbaufirma Martin Scholz aus Mönchengladbach das neue Prunktstück in der Kirche an. Schritt für Schritt errichten der Orgelbaumeister und seine Mitarbeiter dann, was interessierte Besucher bereits in seiner Werkstatt besichtigen konnten. Mittlerweile ist die Orgel bereits in ihrer künftigen Form zu erkennen. Gleichwohl wird es noch etliche Wochen dauern, bis sie vollendet ist. Wir dokumentieren den Aufbau:

 

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Fotos: Petra Grüttner

 

Besuch der Orgelbauwerkstatt

Und so sah die neue Orgel für St. Clemens beim letzten Besuch in der Werkstatt von Orgelbaumeister Martin Scholz in Mönchengladbach-Hardt aus. Das Gehäuse war bereits gut zu erkennen und viele (Holz-) Pfeifen und andere Teile warteten auf ihren Einbau. Davon konnten sich über 50 Interessierte bei einer vom Orgelbauverein organisierten Besichtigung der Orgelwerkstatt überzeugen. „Passt die Orgel überhaupt in die Kirche?“, war die staunende Frage vieler Besucher beim Anblick des über sieben Meter hohen in der Werkstatt aufgebauten Gehäuses aus massiver Eiche. 


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Text: Norbert Herting l Fotos: Bernhard Zilleken, Hans-Jürgen Vössing, Elisabeth Herting

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